Vor über 130 Jahren, am 22. Juni 1874, begründete der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) die Osteopathie. Nachdem er jahrzehntelang geforscht und seine Methode weiterentwickelt und erprobt hatte.

Er gründete 1892 seine American School of Osteopathy (heute das Kirksville College of Osteopathic Medicine) in Kirksville, Missouri, USA.

Ein Schüler Stills, John Martin Littlejohn, gründete 1917 in London, die bis heute existierende, „British School of Osteopathy“.

Nach England erreichte die Osteopathie in den 1950er Jahren auch das europäische Festland.

Während in Amerika die Osteopathen mit den Ärzten gleichgestellt sind und wie Ärzte auch Medikamente und Spritzen geben, zudem auch kleinere Operationen durchführen, ist die Osteopathie in Europa weiterhin eine rein manuelle Form der Medizin, wie sie von A.T. Still begründet worden war.

Der Begriff leitet sich aus den altgriechischen Worten Osteo für
Knochen und Pathos für Leiden ab, da A.T. Still seine Studien mit der
Behandlung der Knochen begonnen hatte.